Das Wirtshaus im Spessart

Das Wirtshaus im Spessart nach der Novelle von Wilhelm Hauff erlangte durch die Verfilmung mit Liselotte Pulver in den Fünfzigerjahren bundesweite Bekanntheit und feiert seitdem auch auf deutschen Bühnen riesige Erfolge. Inspiriert von Quentin-Tarantino-Filmen bearbeitete Regisseur Christian Kühn eine spezielle Fassung des historischen Stoffes und reicherte die Songs im Countrystil an – entstanden ist ein Theaterspaß für die ganze Familie. „Den boulevardtypischen Rollentausch aus dem Film treiben wir in unserer Fassung auf die Spitze, denn bei uns tauschen nicht nur die junge Comtesse und der Goldschmied Felix die Kleider. Warum ein Räuber als Zofe und ein Hauptmann als Wirtin glänzen müssen, amüsiert sicher sowohl die Liebhaber der Filmvorlage als auch ein jüngeres Kinopublikum“, so Kühn.

In einem heruntergekommenen Wirtshaus im tiefsten Dickicht des Spessarts suchen nach einem Kutschunfall die Comtesse von Sandau und ihre Zofe Jette Unterschlupf. Sie ahnen nicht, dass sie mitten in einer Räuberhöhle gelandet sind und dass die Grube, die den Achsenbruch ihrer Kutsche verursacht hat, von den Ganoven ausgehoben wurde. Da es bereits dämmert, nehmen die Damen notgedrungen ein Zimmer für die Nacht in der dubiosen Unterkunft, wo sie jedoch nicht die einzigen Pensionsgäste sind. Auch der junge Goldschmied Felix verbringt die Nacht in der unheilvollen Absteige mitten im Wald. Doch noch vor dem Morgengrauen erklärt Räuberhauptmann Rinaldo die beiden Damen zu seinen Geiseln, mit dem Ziel, beim wohlhabenden Graf von Sandau, dem Onkel der Comtesse, 20.000 Gulden Lösegeld zu erpressen. Um Jette zu beindrucken, bietet Felix an, kurzerhand mit der Comtesse die Rollen zu tauschen und verwickelt damit nicht nur sich in ungeahnte Schwierigkeiten…

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